Unsere Gemeinschaft besteht aus einer kleinen Gruppe von Menschen, die das Haus ständig bewohnen und Freundinnen und Freunden, die sich dem Mit-er-leben verschiedener Projekte und Prozesse der Gemeinschaft auf persönliche Weise verbunden fühlen.
Achtsamkeit, Einfachheit, der bewußte Umgang mit Kommunikationsmitteln und Konsumgütern, sowie ein ehrliches, sich liebevoll unterstützendes Mit-einander sind das Herz des Gemeinschaftslebens.
Andere Menschen an diesem Leben teilhaben zu lassen, unsere Erfahrungen mit ihnen zu teilen und sie zu einer authentischen Lebensweise zu ermutigen, ist die Aufgabe und Freude der Gemeinschaft.

Die Wurzel unserer Gemeinschaft liegt in einem grundsätzlichen “ja” zum Menschen, nicht zu einer bestimmten Religion oder Ideologie; gleichzeitig versuchen wir das Menschliche aller Religionen zu achten und uns in Erinnerung zu rufen:

Der Weg unserer Gemeinschaft beruht auf der Einsicht, daß Menschsein gewöhnlich bedeutet, innerhalb künstlicher, selbstgeschaffener Grenzen zu leben, obwohl wir von Natur aus über unbegrenzte Kräfte und Qualitäten verfügen.
Wir suchen nach Möglichkeiten, die uns zeigen, daß ein Mensch weitaus “fähiger” ist, als er selbst glaubt, und daß die Lösung seiner Probleme hauptsächlich davon abhängt, inwieweit er das erkennt.
Eine Gemeinschaft ist ein lebendiges, spannendes Experiment: über sich selbst hinausgehen, die eigenen Grenzen und Möglichkeiten kennenlernen – Selbsterkenntnis und Selbstakzeptanz.

Das Gemeinschaftsleben fördert einen Entwicklungsprozeß, der unsere Individualität stärkt und gleichzeitig dem Ein-Gebunden-sein in die Gemeinschaft Rechnung trägt, damit wir wieder fähig werden, verantwortungsbewußt mit uns selbst und anderen umzugehen.
Der ursprüngliche Sinn von Gemeinschaft ist “Gemeinsames schaffen”! Die Vision, die wir gemeinsam verwirklichen möchten:
eine kleine, einfache, bodenständige, in praktischen Dingen funktionierende Gemeinschaft, kein ideales Gemeinschaftsmodell.
Natürlich wollen wir trotz aller persönlichen Schwächen und Beschränkungen die wunderbare Idee der Gemeinschaft nicht aus dem Herzen verlieren:
Menschen, die ohne Besitzansprüche zusammenleben. Menschen, die sich gegenseitig inspirieren und gemeinsam schöpferisch sind, zusammen feiern und trotzdem jedem seine Freiheit lassen. Menschen, die ein angenehmes, heilsames Klima herstellen, das von bedingungsloser Liebe bestimmt ist, und die es tatsächlich schaffen, in diesem menschlichen Klima leben.
Gegründet wurde das Yoga-Landhaus von Tom Kastner, der damit seine Freude & Verbundenheit mit dem YOGA – im Sinne einer umfassenden Befreiung des Menschen zu sich selbst – anderen zugänglich machen wollte.
Grundlage seiner yogischen Lebensweise ist das disziplinierte Einüben von Offenheit für die inneren Prozesse des Lebens bzw. den natürlichen Drang, sich selbst zu erkennen und auf gesunde Weise zu verwirklichen – Selbstdiagnose und Selbstheilung.

Alles Leben trachtet nach Gesundheit, Frieden, Erfüllung, Glück und Sinn. So allgemein dies ist, so individuell ist der Weg dahin und die Möglichkeit, diesen Weg zu realisieren.
Tom Kastner begleitet dabei alle, die es möchten, mit persönlicher Anteilnahme.

“Was ich zu bieten habe, ist kein “Allheilmittel” gegen körperliche, geistige oder seelische Wehwehchen, nur meine persönliche Erfahrung mit verschiedenen Körper,- Meditations- und Heilmethoden, vor allem die Erfahrung, daß keine Methode wirkt, so lange sie nicht mit Liebe praktiziert wird. Letztendlich ist Liebe wohl das einzig wahre Heilmittel und gleichzeitig vorbeugende Maßnahme – eine Liebe, welche das LEBEN in all seinen Ausformungen achtet, schützt und zum Blühen bringt. Und damit erzähle ich nichts Neues. Die heilende Kraft der Liebe ist die Essenz aller Religionen. Doch anderen Liebe zu predigen und sie selbst zu praktizieren sind zwei verschiedene Dinge – das eine wirkt, das andere nicht.
Darum glaube ich, daß nicht meine Anleitung die zentrale Kraft des YogaLandhauses ist, sondern das gemeinsame Üben und die Erfahrungen in der Gemeinschaft.”